„Ein Verschluss der Hauptstraße zur B10 alt hin und eine zusätzliche Verkehrsbelastung der Anwohner in der Hauffstraße kommt für uns nicht in Frage und ich gehe auch davon aus, dass diese Idee vom Tisch ist!“ Mit dieser Botschaft konnte die CDU Landtagsabgeordnete Nicole Razavi zum einen den übervollen Saal im Glashaus beruhigen und zum anderen signalisieren, dass Land, Kreis und Gemeinde an einer guten Lösung für Salach interessiert sind. Denn „Mit der Kirch ums Dorf“ zu fahren, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Arnold, kann und wird nicht der Weg sein. „Dabei unterstützt die CDU durchaus den Bau eines Radweges. Allerdings darf dieser nicht auf Kosten der anderen Verkehrsteilnehmer und Anwohner gehen“, stellte Kreisrat Wolfgang Schmid klar. Mit dieser klaren Position, begrüßten die Abgeordnete, die Gemeinderäte und die Vertreter der CDU Salach die Gäste bei den „Salacher Gesprächen“ von Fraktion und Gemeindeverband und dankten den Vertretern der Bürgerinitiative für ihren leidenschaftlichen Einsatz.

Der Radschnellweg von Süßen nach Eislingen, vorgestellt vom Vertreter des Landkreises Herrn Schwab, solle eine Durchschnittsgeschwindigkeit für Radfahrer von 19-22 km/h ermöglichen. Dass sich Verkehrs- und Mobilitätskonzepte verändern werden und müssen, steht auch für Herrn Bürgermeister Stipp außer Frage, dazu gehöre auch ein attraktiver Radweg. Dabei müsse die Planung aber im Rahmen bleiben. Klar wurde in der anschließenden Diskussion, wie die Meinung unserer Bürger und Vertreter der CDU-Fraktion dazu ist. So könne es nicht sein, dass der Radschnellweg über die Interessen der Gemeinde und der Bürger gestellt werde. Die Verhältnismäßigkeit müsse gegeben sein, so Fraktionsmitglied Stephan Arnold. Primäres Ziel sei, den Rückbau der B 10 alt zu einer optimalen Anbindung der Gemeinde zu nutzen. „Die Planung des Radweges darf dem nicht im Wege stehen,“ so waren sich alle einig. Dazu kam der berechtigte Einwand von Herrn Weber, der Sprecher der Bürgerinitiative „Hauffstraße“, dass das eigentliche Ziel, die Verkehrsberuhigung der Hauffstraße, mit den ersten Plänen von Land und Landkreis, d.h. Sperrung der Hauptstraße, in weite Ferne rücken würde. Nicole Razavi MdL, Bürgermeister Stipp und die CDU Gemeinderäte stellten für die kommenden Verhandlungen klar: „Unser Ziel ist eine optimale Anbindung Salachs an die B 10 alt. Dafür setzen wir uns gemeinsam bei Regierungspräsidium und Landkreis ein“.

Deshalb sind für uns als CDU-Salach folgende Ziele wichtig:
kein Abhängen der Hauptstraße von der B10 alt
eine leistungsfähige Verkehrsanbindung für Salach und seine Bürger/innen
die Entlastung der Hauffstraße
Radschnellweg ja, aber nicht zu Lasten der Gemeinde Salach
eine effektive Lösung im Konsens mit Land, Kreis, Gemeinde und Bürger/inne

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